Israelitische Kultusgemeinde Amberg | Rosh Hashana
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geschichte2

Rosh Hashana

 

Am ersten und zweiten Tag des Monats Tischri wird das jüdische Neujahrsfest Rosch Haschana gefeiert, welches den jüdischen Jahreskreislaufes einleitet.
Die Namen der Menschen, welche Gutes getan haben, werden sofort in das Buch des Lebens eingetragen, während die Sünder ihren Namen im Buch des Todes finden. Schließlich gibt es noch ein Buch für diejenigen, die sowohl gute als auch schlechte Taten verübt haben. Die Entscheidung, ob das ,,Siegel des Lebens” letztendlich verliehen wird, fällt in den zehn Tagen, die zwischen Rosch ha-Schana und Jom Kippur  liegen. Durch Rückbesinnung auf das Gute und die innere Umkehr während den sogenannten Tagen der Reue, ist es den Juden schließlich doch möglich, den Segen Gottes zu erhalten. Ein weiterer wichtiger symbolischer Gegenstand ist das Schofar, welches zu Rosch ha-Schana geblasen wird. Es soll an die Erschaffung der Welt erinnern, die den Anfang von Gottes Herrschaft darstellt. Während die Männer am Vorabend von Rosch ha-Schana den Gottesdienst feiern, bereiten die Frauen zu Hause ein besonderes Festessen vor. Nach dem Gottesdienst wird in familiären Kreisen dieses traditionsreiche Abendessen mit verschiedensten Bräuchen durchgeführt.